Quelle: www.haufe.de; Autor: Beate Behnke-Hahne

Mit einem optimierten Forderungsmanagement werden primär folgende Ziele verfolgt:

Zur Umsetzung dieser Ziele wird eine prozessuale Sicht auf die Arbeitsabläufe empfohlen sowie die Einbeziehung aller mit den Forderungen befassten Organisationseinheiten einer Verwaltung von der Forderungsentstehung bis zur Realisierung bzw. Wertberichtigung durch Niederschlagung. Auch neue Formen der interkommunalen Zusammenarbeit bzw. das Outsourcing von Teilaufgaben kommen in Betracht.

Gesetzliche Grundlagen zum Ausweis der Forderungen in der Bilanz

Die gesetzlichen Grundlagen zum Ausweis der Forderungen in der kommunalen Bilanz befinden sich in den jeweiligen Gemeindehaushaltsverordnungen der Bundesländer. Forderungen sind auf der Aktivseite der Bilanz als eine Position des Umlaufvermögens auszuweisen. Eine genaue Auflistung der Mindestgliederung der Forderungen in den einzelnen Bundesländern können Sie im kompletten Beitrag nachlesen.

Was zählt zu den kommunalen Forderungen?

Der überwiegende Teil der kommunalen Forderungen ist öffentlich-rechtlich begründet. Dazu zählen:

Den privatrechtlichen Forderungen liegt ein privates Rechtsverhältnis zugrunde, z. B.

Die sonstigen Vermögensgegenstände bilden einen Sammelposten für vertraglich begründete Forderungen, die keiner anderen Bilanzposition zugeordnet werden können, z. B.

Forderungsübersicht bzw. Forderungsspiegel

Zusätzlich zum Ausweis in der Bilanz ist eine Forderungsübersicht, auch Forderungsspiegel genannt, als Anlage zum Anhang zu erstellen. In der Forderungsübersicht sind anzugeben:

Die Gliederung der Forderungsübersicht richtet sich nach der Gliederung der Forderungen in der Bilanz. In der Regel enthalten die verbindlich vorgegebenen Muster zur Haushaltswirtschaft in den einzelnen Bundesländern einen Forderungsspiegel.

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